Marcus Appelt

Businesstrainer, Personalentwickler und Heldenmacher

Erfahrungen & Bewertungen zu Marcus Appelt

Marcus Appelt macht Menschen zu Helden! Stärke, Flexibilität, Ausdauer und Willenskraft stehen für seine Person. Egal ob auf der Bühne, in Seminaren, auf dem verschneiten Berg oder im persönlichen Gespräch - er bewegt seit über zehn Jahren den Körper und Geist von Menschen und unterstützt sie, diese Attribute weiterzuentwickeln.

 

Melden Sie sich

Schreibt mir oder folgt mir online

Habt Ihr Fragen zu meinen Arbeiten oder Vorschläge für Artikel? Schreibt mir und teilt einfach Eure Ideen mit mir.

Kontaktieren Sie mich...


www.marcus-appelt.de

Als ich Mike Tyson traf - Mein Weg zum Businesstrainer und Heldenmacher

Da war Mike Tyson und schon war ich in der Quid Agis Akademie.

Mein großer Traum war es immer, etwas mit Sport zu machen und in diesem Bereich zu arbeiten. Am liebsten sollte es das Studium an der Spoho in Köln werden. Da ich aber leider kurz vor der Aufnahmeprüfung erkrankt bin und nicht nochmal ein halbes Jahr warten wollte, suchte ich nach Alternativen. Sollte es vielleicht doch eine andere Stadt werden oder ein anderer Studiengang? Und dann landete ich bei dem Thema Fitnessökonomie. Ein duales Studium und ich konnte zeitgleich in einem Gym arbeiten. Perfekt. Eine Skilehrerkollegin war auch noch Chefin eines Studios und somit ging dann alles ganz schnell und ich wurde zum Studenten.

In professionellen Fitnessstudios ist eine der Hauptsäulen der Vertrieb. Also wurde ich schnurstracks zu den ersten Schulungen angemeldet. Klar, die erste Schulung war ganz gut, da alles neu war und es schon hochinteressant war, was man mit Fragen alles erreichen kann. Dann stand schon die nächste Schulung an. Ich war in der Schule nicht immer der Fleißigste, ließ aber nie eine Unterrichtsstunde ausfallen. Ich nahm gerne an Unterricht teil und hatte schon frühzeitig Trainerlizenzen im Tennis und auf den Skiern erworben. Doch diese Schulung war anders. Ich kam in den Seminarraum und wurde mit festem Handschlag von Mike Tyson begrüßt. BÄM!!! Was für eine Energie und Stimmung. Der Referent stellte sich vor. Ich bin Mike Tyson, äh sorry Mike Dierssen. Ruhiger wurde er nicht. Ein Tag lang volle emotionale Breitseite. Wir lernten Strategien im Vertrieb aber imponiert hat mir diese Energie, diese gute Laune und diese Entschlossenheit. "Was hat der Kunde davon, dass ausgerechnet DU vor ihm sitzt?" diese Frage stellte er uns immer wieder. Und es war klar, wenn du diese Frage nicht beantworten kannst, hast du beim Kunden nichts verloren. Irgendwann stand er mitten im Seminarraum auf dem Tisch und sagt zu uns: "Trennt euch von allem, was euch runterzieht." Ich war keine 20 und dachte nur WOW. Krass. Was ist hier los?

Diese Emotionalität zog langsam in meine Trainings mit ein. Egal ob auf dem Tennisplatz, im Spinningkurs oder auf dem Berg. Ich schaffte es andere Menschen von dem jeweiligen Sport zu überzeugen, zu begeistern und das nur weil ich mit vollen Emotionen dabei war.

Mein Ehrgeiz war geweckt. Ich meldete mich zu unzähligen weiteren Schulungen an. Man, waren da neben guten auch katastrophale Referenten dabei. Schlechter Inhalt auf Powerpoint-Folien, folgten auf unbegeisterte Dozenten usw.... Nein, dass konnte es doch nicht sein.

Dann durfte ich die Schulung Fitnessmanagement bei Daniela Ben Said besuchen. Es hieß, sie sei ein Energiebündel. Mehr wusste ich nicht. Ein Energiebündel mit Powerpoint konnte ich mir schon nicht vorstellen, also konnte es nur besser als manch eine Vorlesung an der Uni werden.

Sie sprach von Mitarbeiterbegeisterung, Kundenverblüffung, emotionaler Ansprache. Da saß ich nun mit 21 Jahren zwischen 10 Fitnessstudiobesitzern und Geschäftsführern. Dann folgte eine Aufgabe: wir sollten ein Teammeeting halten und die Seminarteilnehmer bilden quasi unser Team. Ich wusste, dass ich mir etwas einfallen lassen musste, da ich mit 21 und ohne Erfahrung keinerlei natürliche Autorität hatte. Ich musste Sie also von mir begeistern und emotional packen.

Ich verzichtete auf jegliche Begrüßungsfloskeln, malte etwas auf das Flipchart, schwieg ca. 30 Sekunden (gefühlt eine Stunde) und fragte die Teilnehmer, was sie zum Thema Team erkennen können. Ich lobte ihre Aussagen und gab meine Sichtweise wieder. So emotional wie ich nur konnte. Bäm! Anscheinend war es richtig gut.

Ein Jahr später saß wich wieder bei einem Seminar bei Daniela Ben Said. Ich war enttäuscht, da ich beim letzten Seminar so viele Lorbeeren bekam und sie sich nicht mehr an mich erinnern konnte. Naja egal. Am 2. Tag durfte ich ein Konfliktgespräch als Moderator führen. Und plötzlich dämmerte ihr es wieder, wer ich war. Nach dem Seminar setze sie sich mit mir zusammen und teilte mir mit, was für ein Talent ich besaß. Und ja, zum ersten mal erkannte auch ich, was ich wirklich gut konnte. Ich wollte und kann Menschen besser machen. Ich kann Menschen mit meiner Stimme und meinem Wissen begeistern, ein Team formen, Konflikte lösen und sie zum Lachen bringen. Ich wollte wie Mike Tyson äh Dierssen und Daniela Ben Said sein. Somit wollte ich in ihre Akademie und zum Glück wollte auch Sie mich in ihrer Akademie. Ich durfte Businesstrainer werden.

Die Quid-Agis Akademie

Daniela lud mich nach Osnabrück ein und wir besprachen die Details für die Akademie. Leider musste ich noch etwas warten, da Sie Personen erst ab 23 Jahren aufnahm. Cool. Natürlich reichte auch mein schmales Studentengehalt nicht aus um mir diese 2-Jährige Ausbildung zum Fachtrainer für Business und Consulting leisten zu können, doch wir einigten uns auf ein sehr smartes Finanzierungsmodell und es konnte losgehen.

Die Studiengruppe startete dann 2008. Ich freute mich auf die jungen Leute und ja, ich war bei weitem Abstand noch der einzige in den Zwanzigern. Also ging es ans Eingemachte. Man, war ich froh hier zu sein.

Die ersten Seminare handelten von Neurolinguistischer Programmierung. Es wurde sehr psychologisch und psychotherapeutisch. Der Ansatz war nicht nur, Werkzeuge an die Hand zu bekommen, sondern uns auch selbst zu erkennen und zu verstehen. Es war so gut zu verstehen, warum ich bisher wie gehandelt habe und zu wissen, dass ich dieses Wissen jetzt anwenden kann.

Doch gerade den älteren Studienkollegen fiel das oft schwer. Sie erkannten zum Teil tiefgreifende Probleme oder dass sie 30 Jahre in die falsche Richtung gelaufen sind. Wow. Es ging zum Teil echt zur Sache und wurde auch sehr emotional. Regelmäßig floßen Tränen, es wurden innere Glaubenssätze verändert und ich konnte nur staunen. So ganz wusste ich noch nicht, wie ich das alles einordnen konnte, auch weil ich wohl durch mein Alter noch nicht so betroffen war und ich der körperlichen Komponenten eine wesentlich größere Gewichtung, als der psychischen zukommen ließ.

Dann kamen die Seminare Hypnose. Erstmal räumten wir mit den ganzen Vorurteilen ggü. Hypnose auf und welchen Stellenwert es z.B. in der Psychotherapie hat. Und dann legten wir auch los.

  1. Es ist so ein geiles und beruhigendes Gefühl sich selbst in Hypnose zu befinden.

  2. Mir war nicht bewusst, dass ich selbst solch ein Ruhe und beruhigende Wirkung haben kann.

Was war passiert? Erstmal wurden wir in eine Leerhypnose geführt. Wir lachten oder schliefen sogar ein. Diese Leerhypnose nutze ich sogar heute noch um meine Freundin in den Schlaf zu führen. Cooles Mittel. Erst seit dieser Hypnoseerfahrung, weiß ich welche Lieblingsfarbe ich wirklich habe. Das erste Mal hat jemand mit meinem Unterbewusstsein gesprochen. Krass, trotzdem blieb ich skeptisch.

Bis zur Schmerztherapie. Wir wurden hypnotisiert. Dann wurde uns eine Nadel durch eine kleine Hautfalte am Finger geführt. Wir durften die Augen öffnen und das Gebilde anschauen und dann beendeten wir das Ganze wieder. Ursprünglich ging es darum den Schmerz des Einstichs nicht zu spüren. Ja, das hat geklappt. Doch was viel krasser war, dass ich eine tierische Angst vor Spritzen hatte und schon Kreislauf bekomme habe, wenn ich nur das Wort Nadel oder Spritze hörte.

2 Monate später war 2 mal ich beim Arzt. Mir wurde einmal Blut abgenommen und das andere Mal hab ich eine Spritze ins Fußgelenk bekommen. Ich habe interessiert zugeschaut und es hat mir nichts ausgemacht. Ich ging raus und es viel mir wie Schuppen von den Augen. Krass. Psyche, Ängste und körperliche Reaktionen hingen zusammen. Ich wollte mehr wissen.

Bei den Lehrgängen Transaktionsanalyse und Psychosomatik lernten wir noch mehr über uns selbst und die Zusammenhänge zwischen der Psyche und unserer Gesundheit.

Es war schon wirklich erstaunlich. Ich verstand immer mehr, wie wir krank oder leistungsfähiger wurden und was die Psyche damit zu tun hat. Genial.

Dann ging es ins zweite Jahr. Jetzt wurde Psyche zu Business. Wir lernten, welche Lerntypen, basierend auf NLP, ich durch die richtige Präsentation ansprechen oder welche Emotionen ich in einem Verkaufsgespräch wecken kann.

Wir verstanden, wie wir unser wissen über Psyche um Business anwenden können. Wir lernten welche Charaktere ich im Team habe und wie ich diese zu einem Team forme. Erkannten wie wir mit Konflikten umgehen und wie man selbst konsequent bleibt. Es war genial. Ich saugte alles auf, las noch mehr und veränderte mich. Ich strotzte vor Selbstbewusstsein, aber es passierte auch, dass andere Personen mir nicht mehr folgen konnten oder ich nicht mehr wollte, dass sie Teil meines Lebens sind.

Mein Entschluss stand fest. Ich wollte Businesstrainer werden. Doch erst wollte ich dieses ganze Wissen auch anwenden. Ich wurde Führungskraft. Durch mein Studium und mein Fachwissen blieb ich in der Fitnessbranche.

Später wollte ich noch eine andere Branche sehen um als Trainer eine größere Kompetenz zu haben. Somit war die nächste Station der knallharte Lebensmitteleinzelhandel. Und auch hier funktionierten die Mechanismen, die ich gelernt hatte. Jeder Cent für Daniela war zu 100% richtig investiert. Ich würde es jederzeit wieder tun. Meine Mitarbeiter waren mir dankbar, dass ich dieses Wissen einbringen durfte.

Mittlerweile arbeite ich selbstständig als Businesstrainer. Andere Führungskräfte wollen mehr von meinem Wissen und meiner Energie. Das macht mich unglaublich stolz. Und außerdem bin ich zurück in der Quid Agis Akademie und darf nun zusammen mit Daniela Ben Said Trainer ausbilden. Vielleicht darf ich auch Euch auf einem ähnlichen Weg begleiten. Ich freue mich darauf.

    Euer Marcus

***

Die neuesten Blogs


12.03.2018

Diesen einen Chef hatten wir doch alle schon einmal. Cholerische Anfälle gehören zur Tagesordnung, frauenfeindliche Sprüche ziehen sich durch jede Gruppenansprache, Fehler werden breitgetreten und die betroffene Person wird vor der ganzen Truppe bloßgestellt. Der Chef brüstet sich damit, seine Mitarbeiter mal wieder richtig zusammengefaltet zu...

Seien Sie immer auf dem neuesten Stand!