Marcus Appelt

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Erfahrungen & Bewertungen zu Marcus Appelt

Marcus Appelt macht Menschen zu Helden! Stärke, Flexibilität, Ausdauer und Willenskraft stehen für seine Person. Egal ob auf der Bühne, in Seminaren, auf dem verschneiten Berg oder im persönlichen Gespräch - er bewegt seit über zehn Jahren den Körper und Geist von Menschen und unterstützt sie, diese Attribute weiterzuentwickeln.

 

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Happy Leading = Healthy Leading? Wer ist verantwortlich, wenn der Mitarbeiter krank ist?


Jeder 22. Arbeitnehmer war im letzten Jahr aufgrund psychischer Leiden im Krankenstand.

Deutschlandweit sind etwa 9 Millionen Menschen von Burnout betroffen.

Arbeitsausfälle, die durch Burn-Out verursacht werden, betragen 39 Tage.

Dazu kommen noch die psychosomatischen Faktoren. Das heißt, dass z.B. Stress kann auch eine Erkältung auslösen, welche die Arbeitsleistung mindern oder weitere Krankheitstage verursachen kann.

Somit geht es beim Thema Krankheit um eine Menge Geld.

Ein einfaches Rechenbeispiel soll das verdeutlichen.

Sie haben ein kleines Team von 10 Mitarbeitern. Diese arbeiten circa 40 Stunden pro Woche.

Das sind 1600 Stunden pro Monat. Einfachheitshalber verzichte ich auf den Faktor 4,33 sowie Feier- und Urlaubstage.

Wir sprechen dann also 19200 Stunden pro Jahr, bei einem Durchschnittsgehalt pro Mitarbeiter von 60000 Euro brutto.

Eine Stunde kostet Sie als Arbeitgeber dann circa 31,25 Euro.

Bei einem durchschnittlichen und nicht unüblichen Krankenstand von 10 %, fehlen Ihre Mitarbeiter 1920 Stunden. Das sind ca. 18 Fehltage. Das sind fast 60000 Euro. Es macht also auch finanziell Sinn, sich damit zu beschäftigen, wie man den Krankenstand auf 5 % reduzieren könnte.

Ausfallzeiten vermindern die Produktivität eines Unternehmens signifikant. Diese Ausfallzeiten müssen von Kollegen aufgefangen werden, was auch wieder zu höherem Stress führt. Aufträge müssen abgelehnt werden. Hohe Überstunden müssen bezahlt werden. Und dazu kommen noch weitere Punkte.

Sprich es ist nicht nur für den Arbeitnehmer wichtig, dass er nicht krank wird, sondern auch für uns Unternehmer und Führungskräfte. Denn das kostet uns richtig Geld.

Ein Streitthema ist dabei natürlich, wer für die Gesundheit der Mitarbeiter verantwortlich ist, und wer überhaupt wieviel Einfluss auf diese hat.

Unterhalte ich mich mit vermeintlichen Verantwortlichen ist der Schuldige meist schnell gefunden. Fast immer ist es der "ANDERE".

Mitarbeiter schimpfen schnell auf die Chefs und meinen, dass der Druck und der ständige Stress schuld an ihrem Gesundheitszustand sind. Spreche ich dann mit den Vorgesetzten weisen Sie jegliche Verantwortung von sich. Was können sie schon dafür, wenn Mitarbeiter nicht auf sich achten oder ständig Stress mit Ihrem Partner haben.

Doch wo ist denn nun der Hund begraben?

Irgendwo in der Mitte! Sie können damit rechnen, dass sie zu 30% die Gesundheit ihrer Mitarbeiter beeinflussen.

Anweisungen zu geben und Ihr Vorgesetzter zu sein, ist nicht wie einen Schrank aufbauen, bei dem wir Männer mal wieder denken: "Gebrauchsanweisung? Brauch ich nicht!"

Sie tragen als Chef, Unternehmer oder Vorgesetzter die Verantwortung für das Leben von anderen Personen.

Sie prägen Ihren Lebensverlauf. Die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter ist von Ihrer Führung abhängig. Depressionen, Stress, Angststörungen können nur der Anfang falscher Führung sein, wenn sich z.B. die Mitarbeiter gemobbt fühlen oder das Gefühl haben zu viel Druck zu bekommen.

Essstörungen, Herzkreislauf-Erkrankungen können weitere folgen sein.

Das Privatleben kann unter dem Stress leiden und es können an diesen Situationen auch Ehen und Existenzen scheitern. Was sollten wir uns also genauer anschauen und was können wir tun?


Die Stimmung

Die Stimmung des einzelnen, aber auch die des Teams bilden einen enormen Faktor. Hier wird psychischer Druck erzeugt oder aber auch aufgefangen. Auf die Stimmung des einzelnen hat vor allem Ihr Führungsverhalten Einfluss.

Ebenfalls wurde nachgewiesen, dass Führungsverhalten als Stressor wirken kann, z.B. durch unzureichendes Konfliktmanagement oder Ungeduld des Vorgesetzten und beleidigendes Verhalten. Werden also Konflikte im Team oder zwischen Ihnen und Ihrem Teammitglied nicht aufgearbeitet, dann hat das belastende Konsequenzen.

Bei den Führungskonzepten wurde die Laissez-faire-Führung mit einer häufig negativen Wirkung auf die Gesundheit der Mitarbeiter in Zusammenhang gebracht. Hier beobachte ich oft, dass gerade harmoniebedürftige Führungskräfte gerne den Konflikt scheuen und das Stresslevel bei Mitarbeitern hoch ist. Nichts zu tun ist auch eine Entscheidung.

Diese Strategie ist durch Passivität und einen weitgehenden Verzicht auf Führung und Einfluss gekennzeichnet.

Ein unzureichendes Konfliktmanagement beeinträchtigt die Gesundheit.

Hier sollten Sie für eine offenen Kommunikation untereinander sorgen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern Raum, Konflikte und Themen frühzeitig anzusprechen.

Schulen Sie sich selbst und erkennen Sie frühzeitig Konflikte. Nicht alles muss sofort thematisiert werden, doch allein das Erkennen und Beobachten wird Ihnen helfen eingreifen zu können. Teambuildingmaßnahmen, ein regelmäßiger Austausch, aber auch eine gute Verpflegung steigern die Stimmung und senken die Unzufriedenheit. Daraus resultiert dann ein fittes Team.


Das Führungsverhalten

Ein freundlicher und respektvoller Umgang mit den Mitarbeitern durch die Führungskräfte ist ein zentraler Einflussfaktor für deren Gesundheitszustand. Jedoch wird zunehmend diskutiert, dass es weitere führungsbezogene Einflussfaktoren gibt, z.B. die Gestaltung von Arbeitsbedingungen.

Eine wichtige Voraussetzung für eine gesundheitsgerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Anforderungen, die sich aus einer Tätigkeit ergeben und den individuellen Voraussetzungen eines Mitarbeiters, die ihn wiederum dazu befähigen, diese Tätigkeit auszuführen. Dazu gehören nicht nur das notwendige Fachwissen und die erworbenen Kompetenzen, sondern auch persönliche Variablen wie beispielsweise das Alter, das Geschlecht oder die körperliche Leistungsfähigkeit. Eine dauernde Über- oder Unterforderung kann sich langfristig gesundheitsschädlich auf den Mitarbeiter auswirken. Ja, es gibt nicht nur Burn-Out sondern auch Bore-Out. Gesundheitsfördernde Führung beinhaltet demnach auch die Schaffung menschengerechter Arbeitsbedingungen im Allgemeinen. Bietet die Tätigkeit Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung bzw. hat der Mitarbeiter die Chance, Wissen und Kompetenzen umzusetzen und zu erweitern? Es geht also um die Förderung von Lern- und Entwicklungspotenzialen. Als konkrete Führungsaufgabe formuliert bedeutet dies z.B., dem Mitarbeiter Aufgaben zu übertragen, die den Einsatz seiner vielfältigen Fähigkeiten und Fertigkeiten erfordern, ihm eine weitgehend eigenständige Planung, Ausführung und Kontrolle dieser Aufgaben zu ermöglichen sowie Vertrauen in die Fähigkeiten und Handlungen der Mitarbeiter auszudrücken.


Vorbild sein

Der vielleicht unterschätzteste Faktor, ist ihr eigenes Verhalten. Ihre Mitarbeiter werden Sie immer genauestens Beobachten, Ihr Verhalten bewerten und die eigenen Schlüsse daraus ziehen. Der Mitarbeiter ist zu 70% selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Doch wenn das die Erwartungshaltung an ihn selbst, dann möchte er das auch bei Ihnen sehen. Sie sind sein Gradmesser und an Ihrer Glaubwürdigkeit, hängt seine Gesundheit. Ist Ihnen das bewusst?

Dann beantworten Sie bitte für sich folgende Fragen:

Treiben Sie regelmäßig Sport?

Nehmen Sie sich auch mal regelmäßig Auszeiten?

Sind diese Auszeiten in Ihrem Kalender eingeplant?

Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie krank sind?

Ernähren Sie sich gesund?

Hier sollten Sie mindestens 3 Fragen mit Ja beantworten können.

Ist dies nicht der Fall, ist da auf jeden Fall noch eine Menge Potential.

Gesundheitsförderung als Führungsaufgabe kann der Führungskraft nahegebracht werden, indem Sie sich mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Sprich analysieren Sie mal genaustens Ihre eigen Gesundheit. Wie ist ihr eigenes Wohlbefinden? Was sagen Vorsorgeuntersuchungen? Wie ist Ihre eigene Leistungsfähigkeit? So wird eine persönliche Betroffenheit hergestellt, Gestaltungsspielräume werden aufgezeigt und die Vorbildfunktion hervorgehoben.

Dadurch wird die Akzeptanz bei Führungskräften gefördert, die Gestaltung der Arbeits- und Rahmenbedingungen von Mitarbeitern als gesundheitsrelevante Führungsaufgaben wahrzunehmen.

Gesundheit als Führungsaufgabe beinhaltet daher die gesunde Selbstführung, d.h. den Umgang der Führungskraft mit der eigenen Gesundheit sowie die menschengerechte Gestaltung der Arbeit, d.h. die Gestaltung von Arbeitsbedingungen.


Stress vermeiden

Sie kommen morgens ins Büro. Fahren Ihren Rechner hoch. Sie gehen in die Küche, um sich erstmal einen Kaffee zu holen. Großartig, der Kaffee ist alle und in den Schränken ist auch keiner zu finden. Sie gehen zurück zu Ihrem Arbeitsplatz, doch sie können niemanden erreichen, da Ihr Telefon nicht funktioniert. Sie schreiben eine Mail, bekommen jedoch nur die Antwort, dass niemand dafür zuständig ist. Purer Ärger, purer Frust, purer Stress. Für einen Mitarbeiter gibt es nichts Schlimmeres, wenn sein Arbeitsmaterial nicht funktioniert oder nicht vorhanden ist. Und da fängt es schon bei den einfachen Dingen an. Reibungslose Arbeitsabläufe, funktionierendes Arbeitsmaterial, eine lösungsorientierte Kommunikation und vorhandene Ansprechpartner, sind die wichtigste Basis. Alles andere erzeugt Stress und Unmut.

Gerade Führungskräfte denken oft in großen Visionen und mehrere Schritte weiter. Doch an der Basis machen wir gesunde Mitarbeiter. Und dafür muss die Basis funktionieren. Fragen Sie also Ihre Mitarbeiter, was sie brauchen, um effizient und sorgenfrei arbeiten zu können.

In einigen Studien wurde nachgewiesen, dass Führung über die Gestaltung von Arbeitsbedingungen wie beispielsweise die Schaffung von Rollenklarheit, Vorhersehbarkeit, Bedeutsamkeit und Weiterentwicklungsmöglichkeiten das Wohlbefinden der Geführten beeinflusst. Erkennen Sie, dass sie insbesondere über die Gestaltung der Arbeitsbedingungen die Gesundheit der Mitarbeiter beeinflussen können.

Hier ist nicht unbedingt eine "coole" Location der dringlichste Wunsch der Mitarbeiter, sondern funktionierendes Arbeitsmaterial. Natürlich brauchen Sie nicht für jeden Mitarbeiter einen Massagestuhl organisieren. Es hat einen positiven Effekt auf die Mitarbeitergesundheit, wenn die Führungskraft die Hintergründe von Entscheidungen und die zu erreichenden Ziele nachvollziehbar erläutert sowie den Sinn von Aufgaben verdeutlicht und anstehende Veränderungen ankündigt. Außerdem hat es einen gesundheitsförderlichen Effekt, wenn sie für eindeutige Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sorgt, sicherstellt, dass ihre Mitarbeiter ihre Aufgaben verstanden haben und Aufgabenanforderungen und Erwartungen an ihre Mitarbeiter klar und deutlich kommuniziert.

Doch gerade in den einfachen Kommunikationsprozessen, Arbeitsablaäufen und in der Technik steckt noch eine ganze Menge Potential.

Und wenn Sie dieses Potential entdeckt haben? Dann tun Sie alles dafür, dass es besser wird.


Arbeitssicherheit

Allein über dieses Kapitel könnte man ein ganzes Buch schreiben. Die Arbeitssicherheit ist so komplex und umfassend, dass es Firmen und Berater für diesen Bereich gibt. Gerade, weil es auch der Gesetzgeber sehr ernst nimmt und einem Arbeitgeber einiges an Auflagen vorgibt. Diese sollten Sie für Ihre Mitarbeiter nicht nur beachten, sondern Sie sind auch gesetzlich dazu verpflichtet, diese umzusetzen. Holen Sie sich als Expertenwissen in Ihre Haus und lassen Sie die Sicherheitslage professionell bewerten.


Der Umgang mit kranken Mitarbeitern

Jetzt haben wir alles getan und der Mitarbeiter wird trotzdem krank. Ja, das passiert natürlich. Immerhin ist er zu 70% für seine Gesundheit selbst verantwortlich. Egal wie gut wir als Firma sind und egal wie gut der Mitarbeiter sich um seine Gesundheit kümmert, von dem Gedanken, dass wir niemals einen kranken Mitarbeiter haben werden, müssen wir uns verabschieden. Zwei Ziele sind hier wichtig und leider wird eins gerne aus dem Auge verloren.

  • Wir müssen dafür sorgen, dass das Geschäft weiterläuft.
  • Wir müssen dafür sorgen, dass der Mitarbeiter sich bestmöglich erholen und wieder gesund zur Arbeit erscheinen kann.

Auf Punkt 1 werde ich nicht eingehen. Auf Punkt 2 dafür umso mehr.

Denn die Reaktionen der Führungskraft haben einen immensen Einfluss auf den Gesundungsverlauf und es wird so unglaublich viel falsch gemacht.

Fangen wir schon mit der Krankmeldung an. Ja, für mich war es eine zwingende Voraussetzung, dass meine Mitarbeiter mich telefonisch über Ihre Krankheit informiert haben. WhatsApp oder Mail sind für mich keine adäquate Möglichkeit mich über eine Krankheit zu informieren. Denn:

  • Mich interessiert wie es meinem Mitarbeiter geht!

Wenn ein Mitarbeiter krank ist, dann ist das nicht gut. Ich möchte daher natürlich wissen, wie es ihm geht. Hier geht es um ehrliches Interesse und ehrliche Anteilnahme.

  • Sie möchten wissen, ob Sie irgendetwas für ihn tun können.

Der Mitarbeiter soll natürlich wieder gesund werden. Daher frage ich ihn natürlich, ob es irgendetwas gibt, dass die Firma oder ich für Ihn tun kann. Hat er z.B. etwas Wichtiges in der Firma liegen oder benötigt er nur eine Hausarztempfehlung, da er erst neu in der Firma und Gegend ist. Ganz egal.

  • Sie möchten wissen, ob sie noch an irgendetwas wichtiges denken müssen.

Mein Mitarbeiter ist Experte in seinem Job. Ich klopfe wirklich nur kurz ab, ob ich an irgendwas wichtiges Denken muss. Ansonsten wird darüber nicht weitergesprochen. Denn krank heißt krank und der Mitarbeiter soll sich wirklich ganz auf seine Genesung konzentrieren können.

  • Nehmen Sie Ihm sein schlechtes Gewissen.

Viele Arbeitnehmer haben im Krankheitsfall ein schlechtes Gewissen gegenüber der Firma. Das werden Sie ihm auch schwer komplett nehmen können. Doch wenn er zu Hause sitzt und sich neben seiner Grippe auch noch den Kopf zerbricht, dann hat das nicht wirklich viel Sinn. Genauso sage ich ihm natürlich auch, dass er bitte erst wieder an die Arbeit kommt, wenn er sich wirklich dazu im Stande fühlt. Gerade bei zum Beispiel grippalen Infekten schleppen sich Mitarbeiter wieder frühzeitig zurück, obwohl sie noch ansteckend sind.

Das Krankenrückkehrgespräch:

Wenn Führungskräfte überhaupt ein Krankenrückkehrgespräch führen, dann in der Regel nach einer sehr langen Abwesenheit des Mitarbeiters. Das halte ich für einen fatalen Fehler.

Es sind ja gerade die kurzen und vielen Ausfälle, die einen hohen prozentualen Anteil der Krankheitstage ausmachen. Deswegen sollten wir uns erst recht um diese kümmern.

Das heißt, setzen sie sich auch nach kurzem Ausfall mit Ihrem Mitarbeiter zusammen. Das Gespräch darf auch nur einige wenige Minuten dauern. Doch zeigen Sie Ihrem Mitarbeiter, dass sie froh sind, dass er wieder da ist.

Sie werden erstaunt sein, wie Ihr Mitarbeiter dieses Interesse aufnehmen wird.

Für alle Gespräche, egal ob persönlich oder am Telefon gilt, dass sie niemals Vorwürfe machen. Ja, es gibt Mitarbeiter, die es auch mal mit der Krankheit übertreiben. Deswegen setzen sie sich mit Ihnen immer wieder zusammen und erfragen sie auch Gründe für das Fernbleiben. Aber natürlich immer basierend auf Ihrer Sorgfaltspflicht. Niemals als Vorwurf. Bieten Sie jederzeit Unterstützung und suchen sie nach gemeinsamen Lösungen.

Wenn es dann irgendwann mal zu einem schwierigen Krankheitsverlauf kommen sollte, der für Sie enorme wirtschaftliche Nachteile hat, dann kann es passieren, dass sie getrennt Wege gehen müssen. Doch dafür müssen Sie aufzeigen, dass Sie alles für die Gesundheit Ihres Mitarbeiters getan haben. Also tun sie das auch.

Fazit:

Führung ist ein zentraler Einflussfaktor für die Gesundheit, aber nicht der Einzige.

Eine zentrale Herausforderung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz ist es, Führungskräfte noch stärker für die Zusammenhänge zwischen menschengerechter Gestaltung der Arbeitsbedingungen und Gesundheit der Mitarbeiter zu sensibilisieren, sowie Führungskräfte für den achtsamen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu gewinnen.

Beratung und Empfehlungen durch Arbeitsschutzexperten erfordert die Beteiligung aller Führungsebenen.

Gesundheit bleibt Führungs- aber auch Mitarbeiterverantwortung.

Ihr Marcus Appelt

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